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Patrick BlancAn einem Sonntag vor ca einem Jahr verspürte ich diese Kribbelgewissheit.

Diese Unruhe, die einen überfällt, wenn man etwas mit POTENZIAL entdeckt. In meinem Fall war es GABRIELLA PAPE,  und ihre Mission die MOOSWÜSTEN in Deutschlands Gärten in blühende Musestätten zu verwandeln. Pape will der Arbeitswut, mit der in Deutschland gehackt, gesät und eingetopft wird die Komponente der SELBSTVERGESSENHEIT hinzuzufügen.

Gabriella Pape hält den OSCAR des englischen Gartenbaus (jährlich vergeben auf der Chelsea Flower Show), hat den Handschlag durch die Queen erfahren dürfen und 2008 die Königliche Gartenakademie in Berlin Dahlem aus ihrem Dornröschenschlaf befreit, um ein Zentrum für Design und Gartenkultur zu erschaffen.

Ich las also von Gabriella Pape und war überzeugt, dass sie den Beginn der nächsten großen NISCHE markierte.

GÄRTNERN wird das nächste große Ding. In der Erde wühlen. Gartenzwerge streicheln. Tomaten beim Wachsen zusehen und sich die Finger an den selbstgezogenen Brombeeren durchlöchern. HERRLICH!

Eigentlich ist GÄRTNERN die logische Folge nach Bio Boom, Eco Schick und Personal Heilpraktiker. Davon bin ich überzeugt und ich sage Euch in jedem von uns steckt ein Gärtner. Es ist nur eine Frage der Interpretation und damit definitiv an der Zeit den GÄRTNERSTYLE neu zu definieren.

home_baum_eingehaustDas Gute daran ist, dass wir im BIONADE Zeitalter (gesund + bio + style), das eine tun können ohne auf das andere zu verzichten. Gärtnern in URBAN sozusagen ist ganz wunderbar möglich geworden: GUERILLA GARDENING, VERTIKALES GEMÜSE AN NYC HOCHHÄUSERN, GRÜNE TAPETTEN, KÖNIGLICHE GARTENAKADEMIEN MIT DESIGNAPPEAL… Alles kein Problem mehr. Grün hat eine neue Dimension erklommen und die Gartenwelle ist bereits auf der ganzen Welt in die Metropolen geschwappt.

„Yes, yes. I am totally a botanist, of course!“
Patrick Blanc
ist Doktor der Botanik und Wissenschaftler am Centre national de la recherche scientifique und nebenher ein weltweit gefragtes Genie für vertikale Gärten. Patrick Blanc

Patrick Blanc

source: stylemag

In Schweden tut ihm das eine ganze Agentur gleich: Vertical Garden Design aus Stockholm installiert die GUMMIBÄUME von 2009 in den schicken skandinavischen Offices und Hotels.

vertical garden design

source:  Vertical Garden Design

andreas schmidt, indoorlandscaping

Und in Deutschland zieht  Andreas Schmidt mit seiner Agentur INDOORLANDSCAPING für die Hypovereinsbank oder Siemens weisse Orchideen, Flamingoblumen und Farne an Bürowänden hoch.

indoorlandscaping SIEMENS

indoor.HG, indoorlandscaping

source: indoorlandscaping

NYC toppt das Ganze mit der neusten Dimension: VERTICAL FARMS (die haben ja auch wirklich wenig Balkons…)

vertical farms

source: vertical farms

YVES SAINT LAURENT und Pierre Bergé haben es sich da ein wenig einfacher gemacht und den Jardin majorelle in Marrakesh eingekauft.

Jardin Majorelle

source: Lalla Lydia

Und in Berlin kämpft die GARDENING GUERILLA recht lässig für mehr schönes Grün an Orten, von denen man nicht so genau weiss, wem sie gehören (temporär ist das Schlüsselwort und darin sind wir ja nun wirklich gut!).

Mehr zu „Green Guerilla“ hier

Guerilla Gardening

source: stadt von unten

MOOSGRAFITTI

MOOSGRAFITTI

FÜR ALLE, DIE NÄCHSTE WOCHE IN AMSTERDAM SEIN SOLLTEN: bei den Amsterdam Open Garden Days (19. bis 21. Juni) kann man sich private Villengärten anschauen und fleissig mitschreiben.

Meine Erdbeerpflänzchen lauern jedenfalls bereits neben mir und dem Sofa, um, sobald dieser Schüttelwind nachgelassen hat, von mir in ihre Töpfchen auf der Terasse einen Anfang zu machen…

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Ich habe gestern einen Tag geschenkt bekommen. Die Verpackung fühlte sich ganz nach Design an. Aber drinnen waren Geschichten. Gemacht und erzählt von kreativen Unternehmern. Die durfte ich auspacken. Und mitnehmen. Und bevor ich mich jetzt in noch höhere Schwülstigkeiten verstricke, lasse ich Euch Bilder gucken. Und schicke Euch die Geschichten hinter her.

Thies Wulf hat zwei Koffer gebaut und die gesamte Designhotels Kampagne "Made by Originals" wurde damit auf Weltreise geschickt

metrofarm

Isabel von metrofarm

Nunu und Isabel von metrofarm getroffen, die gerade dieses Prachtexemplar aus mit Schwarzpulver gebürstetem Stahl an einen Kunden verkauft hatten. Sich freuten und erzählten, dass ihr Kunde eigentlich einen aus Beton haben wollte… 

Emélie von IUKBOX und ihre Partner in Berlin und Paris entwerfen Urbanität „made to take home“. Ein Rollo, das sobald Licht hindurch bricht, die Großstadt draussen vor dem Fenster aufglimmen lässt. Ganz egal, ob da auch tatsächlich eine ist….

IMA

Foodpol mit den Lieblingssandwiches

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Am Freitagnachmittag ist auf den ersten Blick alles ganz klar: Bad Gastein ist ein alter, früher einmal mondäner, Skiort, gelegen an den Hängen eines engen Tales, umgeben von Zweitausendern, die unten Blumenwiesen und oben schneebedeckte Gipfel tragen.

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source: Miramonte

MORBIDER CHARME aus einer vergangenen Epoche der Grand Hotels weht durch die steilen Gassen, nur unterbrochen von bunten Plakaten, die das Almfest Nummer 1111 ankündigen. Und mittendrin ein Kongresszentrum, das so scheusslich penetrant SICHTBETON zur Schau trägt, dass es fast weh tut.

Am Sonntagabend dann hat Bad Gastein zu FLÜSTERN begonnen. Ein neuer Geist umweht die alte Bäderarchitektur. Sichtbeton wird plötzlich zum perfekten Hintergrund für avantgardistische Architektur- und Barprojekte. Grand Hotels zur Kulisse für Filme, die noch gedreht werden wollen. Und Almfeste zu Performances von Künstlern, die hier ihre Sommer verbringen.

GESPONNEN? Eher eine Vision, die von einer kreativen Geistesgemeinschaft heftig gehegt und gepflegt wird. Das Hotel MIRAMONTE ist ihr Basislager und der Parkplatz davor quillt an diesem Wochenende über vor Autos mit URBANITÄT verheißenden Kennzeichen.

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source: Miramonte

Wie ich bereits schrieb, bin ich von den Machern des MIRAMONTE, dem ersten und einzigen Designhotel am Platze letztes Wochenende eingeladen worden. Eingeladen, um zusammen mit einem ILLUSTREN Völkchen aus Berlin, Hamburg, München, Wien und Tokio an einem Tauschgeschäft teilzunehmen: Hirn und FOTOGENE KÖRPER gegen Unterkunft und Verkostung lautete das Losungswort für den Eintritt in ein Wochenende voller Ideen, Eindrücke, Genuss und vor allem voller Menschen mit Herzblut.

Die IDEE hinter dem MIRAMONTE und seinem Schwesterhotel HAUS HIRT klingt durchaus machbar. Vorausgesetzt die beiden Häuser würden in Berlin stehen und SOHOHOUSE oder MÜNZSALON heißen.

Im Zeichen des Wandels

Das neue MIRAMONTE ist ein junges Hotelkonzept für
ein Haus mit Geschichte. Ein Platz für Individualisten
mit Interesse an Design, Kunst und Architektur. Gebaut
um die Jahrhundertwende, erweitert in den 60er Jahren
und angekommen im Jetzt. Charmanter Retrochic mit
modernen Designelementen abseits des Mainstreams.

Unter dem Titel „Hotel-in-Progress“ werden jede Saison
neue Zeichen gesetzt, auf dem Weg zu einer völlig neuen
Hotelkultur.

Ike Ikrath, Hausherr und Architekt aus Wien und seine Frau Evelyn, die Hotelierin aus Bad Gastein, wollen aus ihren Hotels moderne Salons machen und nebenbei ein Zeichen setzen für eine neue HOTELKULTUR.

Mit dem HAUS HIRT, das einst als Salon die geistige Elite einer vergangenen Zeit wie Thomas Mann, Stefan Zweig und Lady Churchill willkommen hieß, fing alles an. Ike und Evelyn wollen einen Spirit kreieren, der das MIRAMONTE und das HAUS HIRT zu kreativen Hot Spots macht und Begegnungen initiiert, die sonst in kosmopoliten Bars und Restaurants stattfinden. Sie wollen keine Hotels erschaffen, sondern URBANE PRIVATHÄUSER für Zeit- und Freigeister. Orte, an denen sich kreative Macher aus weltweit verstreuten Metropolen zusammen finden, um über ihre Musen, Ideen und Visionen zu diskutieren.

Was ihre Gäste mit nach Hause nehmen sollen, sind Inspiration und Kontakte. Zu Menschen, die sie gerne wieder treffen wollen. Sei es als Freund aber auch gern als Geschäftspartner. Entspannung und Erholung werden hier als Botschaft eher leise gespielt, denn, laut Ike, sind sie eh die selbstverständliche Basis des Ganzen.

MATTHIAS HORX hat für die beiden ein Manifest über das moderne HIDEAWAY geschrieben in dem viel von Inspiration, Konzentration und Interaktion die Rede ist. Für ihn sind MIRAMONTE und HAUS HIRT „Hotels für Menschen, die neugierig geblieben sind.“ Creative minds sozusagen. „Man fährt hin, um sich Gedanken zu machen. Sich zu erleben. Zu spüren. Und womöglich zu verändern. In denen man Menschen findet, deren Ideen man teilen möchte.“

Klingt nach einer Menge Arbeit. Zumindest für Menschen, für die eine gewisse Regungslosigkeit die ultimative Formel für Erholung ist. Und das meine ich nicht bösartig.

Für Menschen wie mich war dieses Wochenende an dem wir zwischen Gesprächen, Bergsteigen, Fotosessions in HIMMELBETT auf der bunten Wiese und orangefarbenem Spritz den Spirit dieser Hideaway Macher aufsaugen konnten, eine Bestätigung. Es gibt sie, diese KREATIVEN UNTERNEHMER und sie wissen zu begeistern.

himmelbett

Aber sie erwarten auch etwas von ihren Gästen. Matthias Horx beschreibt das so: „…dass diese etwas zurückgeben von der Energie, mit der sie sich um die äußeren Umstände kümmern. Und zwar auf der GEISTIGEN Ebene: Durch Gespräche. Ideen. Emotionen. Kontakte und Kommunikationen, die mehr sind als nur smalltalk.“

Die HERAUSFORDERUNG jedoch beginnt schon ein Stück weiter vorn. Wie erzählt man den Wunschgästen vom SALONZEITGEIST, der hier beflügeln soll? Und vorallem, wie schafft man die Berührung mit diesem Angebot vor Ort? Wie bringt man die Creative Minds zusammen ohne Gefahr zu laufen, sie mit drögen „Hotelevents“ zu verschrecken?

Ich erinnere mich an diesen Winter, als ich, obwohl ich vom modernen Hideaway Geist wusste, diesen im MIRAMONTE nicht zu fassen bekam.

So wird es auch jetzt den anderen Gästen ergangen sein, die mit großen Augen auf unser wild umher tollendes Grüppchen schauten. Ich habe mich hierüber mit OLAF KROHNE, dem Kommunikationsmann des MIRAMONTE, der u.a. die Bar Hamburg und das Hotel FOX Copenhagen mitaufgebaut hat, unterhalten. Er zeichnete mir ein Bild, das einem, kennt man dieses Team nicht, durchaus kreativ aber KOMPLETT UNREALISTISCH vorkommen könnte: SOMMERRESIDENZEN für urbane Künstler,  Filmscreenings, Musikfestivals, Bespielung des Kongresszentrums mit Bars, See, Ateliers , Salongespräche mit Komponisten, Regisseuren, Autoren und Designern, ein YACHTHAFEN auf dem zukünftigen Stausee, der den Eingang des Gasteiner Tals fluten wird…Klar oder?

Nun habe ich sie aber alle gesehen: die Designer, Architekten, Autoren, Filmproduzenten, Avantgarde Foodkonzeptionisten und Musikmanager, dort an diesem Wochenende.

Friedrich Liechtenstein & Beate (Bar Tausen, Berlin)

Friedrich Liechtenstein & Beate (Bar Tausend, Berlin)

Lampendesignerin ITO MEGUMI und Hausherr IKE

Lampendesignerin ITO MEGUMI und Hausherr IKE

Filmproduzentin MAREN ADE  (Alle Anderen), links

Filmproduzentin Janine Jackowski (Alle Anderen), links

Sie alle sind fasziniert von dieser Idee eine Verbindung zwischen gewaltiger Natur, innovativer Architektur und kreativschaffenden Menschen entstehen zu lassen. Der Geist hat zu flüstern begonnen und wird nicht ruhen, bis zu dem Zeitpunkt an dem wir den tuifly Shuttle nach Salzburg als SPACESHIP in unser Lieblings-Kreativhub mit Alpenflair begreifen.

Ich halte Euch auf dem Laufenden, wie die Einladungen hierzu seitens des MIRAMONTE lauten werden.

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„There’s something going on in New York that I haven’t quite felt since the early 80s…It’s a sense of buzz in the air—an almost electric current of creativity that has long been missing.“

Zitat Walt Cessna, Blackbook, May 09.

Foto by Ves-Pitts
source: Ves Pitts

Die Lieblingsbeschäftigung der KREATIVEN SZENE in New York City und Berlin ist das ja so genannte gegenseitige STEILVORLAGE-Geben. Die kreativfühlenden Bewohner beider Städte bekommen stets glänzende Augen, wenn sie von jeweils der anderen sprechen. Beide würden ohne zu zögern die Koffer packen, um Einiges an Lebenszeit am jeweils anderen Ort zu verbringen.

Die Sehnsucht hat in beiden Fällen denselben Namen: es geht um das EINTAUCHEN in eine kreative metropolite Szene, die nah genug dran ist am eigenem Lebensgefühl und Erfahrungsschatz und doch weit genug davon entfernt, um den verlockenden Reiz des Unerfahrenen zu verströmen. So suchen die Berliner in NYC genau das, was die NYC Szene in Berlin hofft aufzuspüren. Das Undergroundige, Skurrile, Inspirierende weil Andersartige, angetroffen während wilder GRENZENLOSER Nächte an denen auch die Sonne scheinen darf.

Das Lustige daran: beide glauben, dass jeweils die andere Stadt die besseren Bedingungen hierfür bereithält. Hier offenbart sich der URMENSCHLICHE Drang immer nach dem zu streben, was man gerade nicht hat.

NEW YORKER glauben, dass Berlin den allerbesten Nährboden für ein total kreatives Leben bietet, weil…. die Mieten so billig sind…In Echt! Berlin ist SEXY, weil es arm ist und nicht umgekehrt. Die Begleiterscheinungen wie gelassenes Tagträumen mit einer Horde gleichartiger Wesen, viel Raum, wenig Kontrolle und das Berghain sind für jeden gestressten New Yorker Bohemien die Verheißung schlechthin.

KREATIV-BERLIN strebt genau aus umgekehrten Grund nach NYC: die Sehnsucht nach Glamour, Höhe, Geschwindigkeit und internationalen MÖGLICHMACHERN (sprich Menschen mit Kohle, auch Auftraggeber genannt) drücken die Knöpfe in den ausgemergelten Berliner Seelchen.

Aber anscheinend ist NYC momentan auch noch aus einem anderen Grund eine gute Idee.

jewelry designer Gregg Wolf

jewelry designer Gregg Wolf

source: Gregg Wolf

WALT CESSNA, einer meiner zufällig akquirierten facebook Freunde, von Haus aus EX-FASHION TERRORIST, 80’s/90’s Club Troll, Stylist, Journalist (u.a. Interview, Elle, The Village Voice, Ray Gun), Street Fotograf (Ausstellungen in Berlin, London, SF), Herausgeber von Anti-Fashion Magazinen und all die anderen sozialen Rollen, die man als Kreativer im Jahr 2009 annehmen darf. Also genau der Walt hat neulich auf BLACKBOOK über das momentan und (natürlich!) durch die Krise entfachte KREATIVITÄTS-FEUERWERK berichtet.

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new designer Daniel Stanley mixes formal street wear with a slightly Edwardian twist

Liz Mcgrath

Liz Mcgrath

source: Walt Cessna

Ich muss ja sagen, dass mich das nicht hinter dem Ofen vorholt. Sieht ein bisschen aus wie Kastanieallee gepaart mit einer durchschnittlichen Nacht im Brohen Hearts Club. Aber lest selbst und bucht und schickt mir die Fotos. Wir stellen dann Berlin auf die Probe…

PS: Beachtet die Kommentare unter dem Ding. Walt scheint eine nette Fangemeinde zu haben.

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As the digital society grows so does the need for places that strike you with ambiance, your favorite coffee special, working space and enormous people-watching/working possibilities. You all do have one: your favorite coffee shop you would visit every day (no, I can’t imagine a life without this one anymore!):

liebling

credit: liebling

But I propose it is time, to bring the „St. Oberholz style“ on a whole new level. Let’s dig into design.
Even my personally not so beloved coffee shop Starbucks is rethinking its entire interior strategy.
As impressively bespoken by the Architect Magazine they will implement a new design for its 15,000 stores, the roll out to be set in 2009.

Time for contest: five teams of architects shared their visions of the 21st century coffee shop. I loved to watch the draft of designLAB Boston answering the question of how to satisfy both: the desire for atmosphere and coffee culture as well as the urge to get your quick coffein shock in your daily hassle.
Their answer: two concepts, maybe two (sub-) brands: BARbucks who is your place if you wanna get this „Kaffeehaus“ feeling while AUTObucks serves as your lovely but efficient gas station. If they manage to do so, I might consider to give them a second chance (no queuing anymore, yeah!).

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They give you the instant feeling of greatness. They let you experience more than those just four walls. They fulfill your longing for transcendence. And they are the icons of illustrious room design. You might guess it. I am talking about those:

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Vancouver Public Library, credit: selva

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Seattle Public Library, credit: rbanks

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BTU Cottbus, credit: cgommel

I can’t imagine getting trough my studies without heading everyday to the Neue Staatsbibliothek at Berlin’s Potsdamer Platz which everybody would call the „marriage market“ (fashion crisis every single morning…). Pushing the doors open and climbing up the stairs would always make my heart bumping and it felt like all brain cells would start glowing and blinking. I guess libraries are way ahead of our contemporary co-working spaces which start popping up in the creative centres of metropolis. If your mind needs a little push to be refocused, invite it to one of these amazing places.


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