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Julia Knolle im Kreative Klasse Interview

DAS ALLERÜBERRASCHENDSTE ZUERST: Julia Knolle verbringt ihre Zeit meistens drinnen. Und sie trägt am liebsten Turnschuhe. Würde man nicht unbedingt von einer der bekanntesten Fashion-Bloggerin erwarten. Und eigentlich steht das auch im krassen Gegensatz zu Julias geheimen Berufswunsch „EVENTGÄNGERIN“. Warum ich das schreibe? Nicht, weil ich mich brennend für Mode interessiere, sondern weil es den Kopf aufmachen soll für die Tatsache, dass hinter dem Phänomen Fashion-Bloggerin eine kreative Unternehmerin stecken kann, die aus LEIDENSCHAFT EINE LEISTUNG machte und sich den Job als Chefredakteurin bei Glam.de selbst auf den Leib schneiderte.

An einem regenwaldartig-schwülen SONNTAGNACHMITTAG haben Julia Knolle und ich uns im Garten der Kunstwerke darüber unterhalten, wie es sich anfühlt mit zarten 26 den Job einer ausgewachsenen Chefredakteurin gewuppt zu haben (Julia hat Glam.de Ende Juli verlassen), warum man sich trotz 290.000 Les Mads Lesern machmal ganz schön ALLEIN MIT DER BLOGGEREI FÜHLT und wie das KREATIVE POTENZIAL von Bloggern in Zukunft doch bitte schön zu fördern sei.

Julia Knolle und Miss Creative Classy

VON DER EXCELTABELLE ÜBER DIE FASHION-BLOGGERIN ZUR CHEFREDAKTEURIN

JULIA WIRD MAN IN DER GENERATION “UPLOAD” ALS FASHION-BLOGGERIN GEBOREN?
Also ich nicht. Ich habe mich in den sechs Jahren meines BWL Studiums immer als Assistentin in einer Unternehmensberatung gesehen, die dem Chef EXCELTABELLEN ZUARBEITET. Als Glam Media auf mich zukam, habe ich diese großartige Chance ergriffen, inklusive der 100%igen Verantwortung, die diese mit sich brachte.

WAS HAT GLAM DAZU BEWOGEN EINER DAMALS 25 JÄHRIGEN DIE REDAKTION ANZUVERTRAUEN?
Die suchten Jemanden mit FEUER UNTER DEM HINTERN. Jemanden, der rocken will und den man ins kalte Wasser schmeissen kann. Ich hatte zu dem Zeitpunkt bereits meinen ERSTEN BLOG „Feinsinn“ laufen und ein Jahr zuvor Les Mads gelauncht. Trotzdem hätte ich manchmal gern einen Senior neben mir gehabt…

WIE LAUTETE DENN DEIN AUFTRAG?
Ich sollte die deutsche Glam Seite analog zu Glam.com aufbauen. Nur eben im eigenen Look & Feel. Konkret hieß das: Redaktion leiten, Content erstellen, Grafik machen, freie Autoren ranholen, kommunizieren…

Julia Knolle vor ihrem Lieblingsclub, das Scala (der neulich leider seine Pforten schloss)

HÖRT SICH NACH PUNK ROCK AN…
Am Anfang war das HARAKIRI, ein Startup-Startup sozusagen. Aber ich dachte, ich mache das jetzt einfach mal. Irgendwann sagte dann die Chefredakteurin eines Berliner Magazins zu mir: „Im Grunde genommen machst du den gleichen Job wie ich“. Da erst ist mir bewusst geworden was ich leiste.

ERFOLGREICH ALS NERDY MIT RINGEN UNTER DEN AUGEN

DU HAST MAL GESAGT, ERFOLG BEDEUTE FÜR DICH ZUFRIEDENHEIT UND SELBSTVERWIRKLICHUNG. WIE FÜHLT SICH “DEIN” ERFOLG HEUTE AN?
Das Erfolgsgefühl kommt jeden Morgen, wenn ich die Les Mads Statistik sehe. Dann spüre ich, dass ETWAS ZURÜCK KOMMT. Ich brauche diese Feedback, denn mir fällt es schwer zufrieden mit mir selbst zu sein.

DU BIST IMMER ON. WAS BRINGT DAS MIT SICH?
Verglichen mit den Print Chefredakteurinnen, sind wir die abgerockten NERDIES, mit Augenringen. Wir denken leider immer noch, wir sind die kleinen bloggenden Ladies und müssen uns die Nächte um die Ohren schlagen, um die Posts hochzusetzen. Wenn ich Moderedakteuren erkläre, was für ein Arbeitsaufwand ich betreibe, dann sagen die immer „Da hätte ich gar keine Lust zu“.

Julia Knolle in den Kunstwerken

ERKENNST DU OB JEMAND DAS POTENZIAL ZUM ERFOLGREICHEN BLOGGER HAT?
Ich weiss sofort, wenn jemand das gut machen wird. Das sind MÄDELS VON EINEM SCHLAG: durchaus etwas geeky und nerdy aber mit viel Leidenschaft für das Bloggen und die Inhalte gesegnet. Diese Blogger hauen einen Post raus, wenn sie nachts nicht schlafen können.

LAUT ZEIT ONLINE TUN „FASHION-BLOGERINNEN AUF EINMAL DAS, WAS LANGE ALS “TYPISCH MÄNNLICH” GALT: SIE UNTERSTÜTZEN SICH GEGENSEITIG.” WIE SIEHST DU DAS?
Hmmm…ich würde das noch nicht so optimistisch sehen. So viele Fashion-Bloggerinnen lesen Les Mads, aber KEINE VERLINKT AUF UNS. So hat zum Beispiel Niemand auf unseren Aufenthalt bei der Fashion Week Australia hingewiesen.
Ich kann zwar nachvollziehen, dass manche Blogger sich uns gegenüber benachteiligt fühlen, weil wir überall eingeladen werden. Aber eigentlich glaube ich, dass das PROBLEM nicht wir sind, sondern die übergeordneten Institutionen. Die Blogger werden nicht richtig ernst genommen.

MARKEN UND BLOGGER

GLAUBST DU AN EINE FRUCHTBARE KOOPERATION ZWISCHEN MARKEN UND BLOGGERN?
Marken sollten ihr Budget viel öfter in Jemanden investieren, der eine großartige Arbeit an der Zielgruppe machen kann. Eben über Internet und Social Media. Einer grossen schwedischen Bekleidungskette habe ich vorgeschlagen Fashion-Blogger stärker zu integrieren, um ihre STORES ZU PUSHEN. Warum nicht fünf Bloggerinnen eine Einladung zum Bloggerevent schicken und sie das spreaden lassen. Wenn man Bloggern das Gefühl gibt, für ihre Arbeit geschätzt und gezielt ausgewählt zu werden, dann LÄUFT DIE SACHE. Aber viele Marken glauben, dass Aufwand und Nutzen in keiner Relation stehen. Dabei ist der Aufwand gering und der Nutzen riesig, wenn man weiss wie es geht…

bei anderen wohnt hier der Untermieter - bei Julia Knolle die Klamotten

WIRST DU ALS BLOGGERIN VON DEN MODELABELS ERNST GENOMMEN?
Wir sind noch lange nicht da wo wir sein sollten. Ich erinnere mich an die Berliner Pressdays als ich zufällig den Timeslot einer Print-Redakteurin erwischte. Niemand beachtete mich, geschweige denn, dass mich Jemand durch die Kollektion führte. Ich dachte bei mir: “Wenn ich jetzt gleich den Artikel schreibe, dann lesen über 1000 Mädels, klicken auf den Link und kaufen das Ding online. Die Redakteurin bringt die Schuhe nächste Woche als kleinen Teaser in der Fußzeile…” Da wird noch Einiges nicht verstanden, weil Online noch nicht reglementiert ist.

bücher

WIE LAUTET DEINE ZUKUNFTSVISION FÜR DAS BLOGGEN?
Im Moment sieht noch keiner das große KREATIVE und MULTIPLIKATIVE Potenzial von Bloggern. Ich glaube an das MODELL SE: Ein schwedisches Netzwerk, das gute Blogger mit einem gewissen Betrag im Monat unterstützt. Ich wäre die Erste, die für die deutsche Variante trommelt. Es liegt an uns, unsere Leidenschaft zu MONETISIEREN, anstatt darauf zu warten, dass andere das für uns tun.

Dank Dir, Julia.

Weitere Insights in die Neue Kreative Klasse sind hier für Euch.

Die Fotos sind von Yuna Yagi, meiner Fotografin, die momentan in Japan weilt.

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fashion 2.0

source: fashion 2.0

Ich muss nochmal einen kurzen Post zum Thema FASHIONBLOGGER, Social Media und die MODEINDUSTRIE schreiben. Während wir hier nämlich vorsichtige erste Schritte in Sachen Fashionblogger und ihren Einfluss machen, rufen die Amis bereits ganze Konferenzen auf den Plan.

In New York wurde vor kurzem auf JEFF PULVER’S 140 Conference eifrig über den Einfluss von TWITTER auf die gesamte Modebranche diskutiert. Modemarketingexpertin Macala Wright und Yuli Ziv, die Gründerin von Fashion 2.0, stellten hier ihre THESEN zum Einfluss von twitter auf die Modebranche, die Fashion Jobs und ihre Privatsphäre vor.

Das konnten die Pioniere des ersten web 2.0 Fashionvereins 360Fashion natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so lud ANINA, die Gründerin, Model und Bloggeek der ersten Stunde geschwind ihre Top Blogger Freunde und Fashion Experten nach New York. Das Thema: „Wie Social Media unsere Jobs in der Fahionindustrie beeinflusst.“

Und für alle, die gern wissen wollen, wie Marken und Blogger fruchtbare Beziehungen eingehen können, hier haben das die independent fashion bloggers niedergeschrieben.

Related Articles:
360° Fashion: Anina.net or how to meet a beautiful geek

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Was steckt eigentlich hinter dem Phänomen Fashionblogger? Wer sind die Macher dahinter, was motiviert sie, sich so persönlich und gleich mit Foto vor Hunderten von Lesern zu präsentieren und wie gehen sie mit diesen, manchmal bitterbösen, Kommentaren um? Was machen die denn sonst noch, und wie um alles in der Welt kann man damit Geld verdienen? So etwas werde ich dauernd gefragt: von Freunden, von Fremden und von Marken.

BERLIN FASHION WEEK, MODE BLOGGEM 2009

Tja, ich selbst weiss es immer noch nicht so richtig, obwohl ich während der Fashion Week Berlin zum GEHEIMEN TREFFEN DER FASHIONBLOG-ELITE eingeladen war. Vier der fittesten Fashionbloggerinnen Deutschlands namens, Mary (quite contrary), Mahret (f&art), Jessie und Julia (Les Mads) hatten eine Idee gehabt: warum nicht die geballte Fashionbloggerliga während der Berlin Fashion Week zusammen bringen, um endlich einmal face to face die Fragen zu besprechen, die BLOGGERHERZEN schlagen lassen. Weil es sie selbst betrifft. Fragen, die man deshalb nicht völlig ungeschützt ins Online Universum hinaus posten möchte.

BERLIN FASHION WEEK, FASHION BLOGGER TREFFEN 2009

Die Idee war ein VOLLTREFFER und ich saß am letzten Tag der Mercedes Benz Fashion Week mit ca 40 elfenartiger Wesen bei Seetangröllchen im neuen Yam Yam. Und mit dem geschützten Rahmen wurde nicht gespaßt: Mary verteidigte heldinnenhaft unsere kleine Wabe gegen alle Medien, die nicht „Blog“ hießen. Einzig die Kulturredaktion des ZDF durfte für einen kurzen Moment und vor dem offiziellen Begin ein Filmchen drehen.
Und hatte dann wohl BLUT geleckt. Liebe ZDFler, heimlich durch die halboffene Tür zu filmen gelingt vielleicht bei naiven Promis, nicht aber bei der Neuen Medien Fraktion…PFUI!

BERLIN FASHION WEEK, FASHION BLOGGER TREFFEN 2009

Innen, hinter wehenden Vorhängen, erzählte währenddessen Mahret ihre ganz persönliche Geschichte von der Heidelberger Studentin, der es gelang zu einer der bekanntesten Fashion Slash Kunst-Bloggerin zu avancieren.

Am Samstagabend waren mir dann zwei Dinge klar geworden:
ERSTENS: Der digitale Austausch wird niemals das reale Treffen ersetzen und solche Impulsspuren hinter lassen können wie es dieser Samstagnachmittag getan hat. Danke ihr Vier!

FASHION WEEK BERLIN, FASHION BLOGGER TREFFEN 09

BERLIN FASHION WEEK, FASHION BLOGGER TREFFEN 09

ZWEITENS: ES GIBT BLOGGER UND BLOGGER. Die Einen schreiben, fotografieren, recherchieren, verlinken und kommunizieren und die anderen schreiben, fotografieren, recherchieren, verlinken und kommunizieren und bauen Stück für Stück ein kleines UNTERNEHMEN auf. Die vier Macherinnen des Fashionbloggertreffens gehören zu den letzteren. Und natürlich eine Judith (What`s wrong with the zoo), eine Tessa (flannel apparel) oder ein Frank (I Heart Berlin), die aus ihren Talenten Leistungen machen, ohne sich dabei zu verbiegen. Vom großen Rest weiss ich das bis heute nicht so genau.

Aber ich bin schon erstaunt mit wieviel LEIDENSCHAFT FÜR DIE INHALTE und mit wie WENIG ZIELGERICHTETHEIT die Meisten der durchaus guten und bereits bekannten Fashionblogerinnen ans Werk gehen. Vielleicht ist das immer der Fall, wenn man Dinge aus Leidenschaft tut. Da fühlen sich Pläne und Ziele irgendwie krumm an. Auf der anderen Seite steckt hinter guten Blogs nicht nur eine Vision sondern eine Menge Energie und knallharte Operative. In jedem dieser Mädchen, die da scheinbar so lässig und allein mit ihrem Laptop in ihrem Zimmerchen sitzen, steckt, wenn man so will, eine Redaktion. Da wird eine EIGENE KLEINE MARKE hochgezogen, die manchmal ganz schnell ganz groß wird.

BERLIN FASHION WEEK, FASHION BLOGGER TREFFEN 09

Die Außenwelt merkt das anscheinend schneller als der Blogger selbst. Selbst Mahret und Mary sind immer noch erstaunt, wenn sie auf der Strasse angesprochen werden. Dabei sind sie beide inzwischen im Fernsehen, Radio und einschlägigen Frauenzeitschriften zu sehen. Das ist das KRUDE am Bloggen, im Endeffekt schreibt man ins Dunkle und auch eine Statistik ist dann doch nur eine seelenlose Zahl. Was daraus entsteht ist ein großes Bedürfnis nach Feedback und für Selbstvergewisserung. Für die Fashionblogger sind die Kommentare ihrer Leser damit beides: LEBENSELIXIER und Schlag ins Gesicht, wenn diese gedankenlos oder sogar bösartig losgelassen werden.

Was was ich damit sagen will, ist eigentlich ein APPELL. Ich glaube, dass jetzt in diesem Moment genau das richtige ZEITFENSTER ist, um dafür zu sorgen, dass die Guten, Ambitionierten unter uns aus einer LEIDENSCHAFT EINE LEISTUNG machen. Eine Leistung für deren Media Kompetenz, Inhalte und Erkenntnis andere, seien es Marken, Unternehmen oder Medienhäuser, bereit sind etwas zu bezahlen.

BERLIN FASHION WEEK, MODE BLOGGER TREFFEN 09

Unser Part ist es, zu überlegen wie wir unsere Leistung verkaufen ohne uns und unseren Blog zu verkaufen. Wie wir an den neuen Medienplattformen, die da kommen werden, mitarbeiten. Als die besten Contentgeber zu bestimmten Themen. Als Redaktionsleiter mit dem schnellen SCROLLFINGER wie Jessie sagen würde, die wissen, wo man den heißesten Scheiß herbekommt. Und das in einer Geschwindigkeit, die für viele von Euch normal ist, für andere hingegen atemberaubend.

Julia, von Les Mads, hat mir ihre VISION hierzu im Interview erzählt, das diese Woche hier online gehen wird. Und auch ein piabo, mitgesteuert von Norman und Isabell, die nebenher ihren Herzenzsblog the junction betreiben, geht für mich als externe Plattform gute Schritte mit einem wegweisenden Modell.

Es ist an der Zeit zu realisieren, was Hannibal an diesem Samstag gesagt hat. Ihr seid ein großer Teil der Medienzukunft als baut sie so wie ihr sie haben wollt.


Weitere Artikel hierzu:
Mercedes Benz füttert Fashion Blogger

Übersicht über die anwesenden Blogger bei LesMads
Marys Statement

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credit: Rebekah Roy Fashion Stylist

Take this: a supermodel, inventing new media into fashion, building a successful company around it and manage to stay one of the hottest models and, as a little side job, become a loved one in the underground art scene for being a great MOBILE artist.

Impossible? Not. Here comes Anina. I met her at LeWeb08 where Anina’s red hair would seem to glow everywhere, always on the run for interviews, such as the one she did with Marissa Mayer from Google talking with her about her personal importance of fashion being a tech icon and  playing a critical role  of attracting women into technology. Watch it here on her blog

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credit: dsearls

With her hottest project 360° Fashion, that she launched 2005 with Nokia Corporation, Anina is spreading like a virus through the fashion and technology scene.

311259440_badf713681_o1360Fashion is a network of high-level fashion professionals using the latest web 2.0 and mobile technologies to spread the word about their  fashion projects. What you get as an observer is a 360 degree overview of what is happening in the world of fashion.

Anina’s vision: to create higher visibility, new business models and even new brands by empowering the member of the 360Fashion network in using mobile technology. You might imagine her as the head of a techi-fashion school for models, agencies, designers, journalists etc, educating them to create and publish their fashion stories in real-time.

The output is impressive: events, demos, buzz marketing campaigns, conferences, community  projects… Get here the full picture of 360Fashion.

credit: amsterdamize

During Fashion Week Paris 2005, she held the first ever FASHION & BLOGGING CONFERENCE.
Since then you can’t miss her anymore. Just look for the red hair during the fashion or web events you gonna attend.
Next opportunity might be the Mercedes Benz Fashion Week in Berlin. Of course, she has already been here:

And if it happens to you, being a girl with true entrepreneur attitude, then you might consider flying next month to beautiful  San Francisco. There you will find an exceptional conference: Women 2.0 that is committed to empower women entrepreneurs  starting high growth ventures by providing the resources, network, and knowledge for the launch and growth of their company.
I guess I’ll ask Santa Claus for a little ticket…

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Some encouraging words for all the bloggers out there who won’t really get rich by blogging but did find the tool to live their passion for expressing themselves. The man who is speaking here is someone who you would not naturally associate with being a heavy new media user. Paul Coelho – he seems to be on every web conference, at least the ones I attend, and watching him climbing up the stage yesterday, I asked myself why? Ok, he is kind of digital as he is blogging and publishing his books at the web. And he has this touchable aura as he throws an annual party for his “friends” – his readers. But aren’t there any other authors out there who do this as well? And shouldn’t it be the mission of a conference that claims to picture the digital future to come up with new amazing faces?
But after 20 minutes I find myself fascinated listening to his story: his tactic is doubtless responsible for the rise of some grey hair at the heads of his publisher. He must have gone crazy as Paul Coelho did install “The Alchemist” for free download on the web. And, people would go and download. Of course. But then the mystic happened. Coelho did not get a single comment on his webpage. Because, people would start reading online than go and buy the hard copy…and write him emails about their experiences while reading it. Seems like luck kissed the brave and print is not dead. Yeah!
But let’s make the point of this story: For me the real achievement of Coelho is that he brought the statement, the aim of every artist being to share his art, to a new (media) level. He kind of overcame a lot of fear by breaking down the traditional boundary between books and online content. Doing so he impressively proved that it is the content that counts.

And we can expect more to become: as the audience was asking for more artists to play around with applications and technologies such as twitter and doing so create new “arty” forms of those technologies. It is time for realization.

For Paul and his talk, go here.

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