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Posts Tagged ‘future’

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Jin Tan ist Bibliothekar, Blogger, Autor von „Bibliotheken in Second Life“ und hat nicht Geringeres vor, als in Zukunft die Wissensgesellschaft neu auszustatten. Zusammen mit Julia Bergmann und Christoph Deeg wird er uns heute Abend bei CREATE INPUT erzählen, wie die ZUKUNFTSWERKSTATT von  „Kulturvermittlung 2.0“ zu halten und vorallem wie diese in echt umzusetzen ist. Ich werde (fast) live für Euch aus dem Münzsalon berichten. Das Ergebnis könnt ihr dann hier erfahren.

Mehr zur ZUKUNFTSWERKSTATT gibt es hier.

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Paris in winter feels kind of the same as Berlin does. NOT nice. But I ignore the mean cold wind as I am on my way to le web which is to be said the biggest web conference in Europe. Looking at the programme it feels it is also the one with the strongest focus on technology. Urgh. At least they try to add a little bit of content, presenting “love” as the overall theme. Will see how lovely this turns out to be. I will do my very best to make at least lovely for you.

Let`s start with the best part: ATMOSPHERE: As always it totally strikes me when I enter the location: 1400 international crazy web people strolling around, mystically all looking extremely good and, of course, dynamic. But the thing which makes me feel addicted to this kind of conferences is what I call the closed door phenomena. Once you are in, you are immediately into people, no barriers left. I start talking to strangers from the first minute on, and in an instant, I feel connected with them. Just to find out later on, that I will find out, having talked to one of the hottest investors, the coolest fashion model (360 degree fahsion) or exchanged kind of intimate thougts about your loved ones. That happened to me while I was sitting next to Martin Sorrell at last year’s dld. Those of who you have an idea about his appearance will have a clue about what this means…
Anyway right now we are singing “love is in the air” conducted by Itay Talgam who apparently is a famous conductor. Ah group dynamic… I like. But somehow it feels like he was invited just to get some cutural feeling into this gathering. Don`t really feel connected with his talk. But maybe it is because of the arctic cold in this former mortuary hall. No heating for 1.500 Euros, wow.

But apparently it is neither the food nor even the people on stage why people get magnified by this place. The trigger is: people. And there we go: love – people – spirit. And the technology aspects does not bother me that much anymore.

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Schauer, schauer…. Jetzt geht es los mit der Artifizierung der Creative Class.

Dass die kreativen Menschen eine durchaus spannende, weil avantgardistische und vorreiterkompetente, Zielgruppe ist, das ist wahrhaftig nichts Neues. Aber, dass kleine kreative Aufzuchtstationen gebaut werden, ist dann doch ein bisschen viel…

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Tintenfisch küsst Häuschen: Grazer Kunsthalle; credit: Annia316

Auf dem Grazer Symposium „Next City“ visonierten vor ca. zwei Wochen eine Menge schlauer Menschen über die Stadtplanung der Zukunft. Konkretes Visionsobjekt: das Brachgelände nahe des Grazer Stadtkerns. Hier will ein Investor die “Stadt der Zukunft” – sprich eine Siedlung für die Creative Class errichten.

Weiss nicht warum, aber ich muss da sofort an Asterix und die kleinen Hüttensiedlungen denken…

Ein “creative Stadtviertel” wird aus dem Nichts hochgezogen. Spannendes Forschungsobjekt, denn praktischerweise wird gleich mitgedacht, wie sich die überall spürbare digitale Vernetzung auf die Zukunft der Städteplanung auswirkt. Sprich, wie wir die totale Computerisierung letzendlich auch sinnlich, visuell, akustisch und haptisch erleben dürfen.

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Der Ort des Geschehens: Graz-Reininghaus

Dennoch: not sexy. Irgendwie haben wir uns unseren urbanen Raum doch ganz gerne selber zusammengesucht. Haben jede neue Location auf ihre “Avantgarde-Tauglichkeit” geprüft und zumindest die Illusion wahren wollen, Wachstumsteilchen und –dünger des eigenen urbanen Umfelds zu sein.

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kim Bar, credit: unlike berlin

Was ist denn nun mit unseren Selbstverständnis? Was ist mit der charmanten Dissonanz zwischen alt und neu entdeckt? Was ist mit der hübsch und erfolgreich praktizierten Umdeutung von bestehenden Stadtviertelidentitäten?


Redlightdesign in Amsterdam
Kann man die optimalen Voraussetzungen für die perfekte Lebensumgebng für den Gedeih der Kreativwirtschaft simulieren? Und wie fühlt es sich wohl an, wenn man hier einzieht? Vielleicht wird solch ein Stempel, den man dann wohl unweigerlich trägt, dazu führen, dass sich eine neue Bewegung gründet. Welche die Architekten mit den wirklich visionären Plänen einfach mitnimmt.

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Bjarke Ingels, credit: 1541

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