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Mario Lombardo

Einen Kaffee auf die Inspiration war ich mit Mario Lombardo in seinem wundervollen BUREAU trinken. Er hat mir erzählt, was geschieht, wenn er mit der Inspiration Fühlung aufnimmt und wie er dabei alle mit einbezieht, die ihm nahe stehen. Ich weiss jetzt, wie man maximale kreative Freiheit in beeindruckende Produktivität verwandelt und sich dabei ein äußerst liebenswertes Wesen bewahrt.

Wer mag findet auf sounds like me mein INTERVIEW mit Mario.

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Mario
Lombardo in einem tollen Interview im Folge Mag

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Schlicht und voller subtiler Tiefe.

Folge Mag, Mario Lombardo

source: Folge Mag

Das habe ich gedacht, als ich FOLGE zum ersten Mal geöffnet habe. „FOLGE ist ein Interview Magazin, das die interessantesten zeitgenössischen Köpfe in hochwertigen Video Dokumentationen vorstellt.“ So beschreiben es seine Macher, die in Berlin sitzen und sich ihre Interviewpartner aus den Reihen der Schaffenden, Bildenden und Kreativen aussuchen. Darunter ein Comiczeichner, ein Fernsehautor und ein Koch. Persönlichkeiten, die in der Szene meist schon KLEINE BERÜHMTHEITEN sind, weil sie auf ihrem Gebiet ganz besondere Fähigkeiten besitzen, die unseren Kosmos spannender, genussvoller oder reflektierter machen.

Mario Lombardo

source: mario lombardo

Mario Lombardo ist so einer. Die Designszene verehrt ihn als einer der besten zeitgenössischen Print- und Magazindesigner in Deutschland. Fünf Jahre lang hat er mit einer REVOLUTIONÄREN Art Direction das Spex Magazin gestaltet. Die Design-Hochschulen reissen sich um ihn und seine Studenten inhalieren einen Mario Lombardo, für den der Weg zum Editorial Design-Himmel immer abseits der kommerziellen Jobs verlief.

Stromlinien und Macht sind nicht die Treiber eines Mario Lombardo. Vielleicht ist sein Statement auf der eigenen Webpage, ein Wesenszug, der ihn ausmacht:

KONZENTRATION AUF EINE HALTUNG UND DEREN PFLEGE.

2008 wurde er hierfür und für sein gestalterisches Gesamtwerk zum Visual Leader Of The Year gewählt.

Heute Nachmittag treffe ich Mario Lombardo.
Mein Notizbuch wird mich daran erinnern, dass auch ich mich konzentriere, denn unser Treffen dient der Suche nach der persönlichen INSPIRATIONS-HALTUNG von Mario. Fragen möchte ich ihn, wie er sich der Inspiration nähert, wo er sie findet und wie er sie lang genug festhält, um aus ihr sein Sehgewohnheiten-durchbrechendes Editorial Design zu schaffen. Was Mario Lombardo mir erzählen wird, erfährt, wer mag auf Sounds like me.

Für alle, die schon einmal ein bisschen die Mario Lombardo Haltung kennenlernen möchten, empfehle ich das Video Interview mit ihm auf FOLGE Mag.

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Ich hatte es bereit angekündigt: meine Suche nach dem PERFEKTEN HIDEAWAY mit urbaner Kommunikationsattitüde fand letzte Woche ihren Anfang. Also den Liebsten geschnappt, rein in den Flieger, rauf in die Luft, rein ins Shuttle, im Vorbeifliegen den obligatorischen Kaffee geschnappt, hinauf in die Bad Gasteiner Berge und hinein in die 20er Jahre des Hotel Miramonte…

Das erste, was uns begegnet, als wir uns durch die Lobby des Hotel Miramonte bewegen sind HORNBRILLEN, die uns, versteckt hinter riesigen Blumenarrangements, neugierig anschauen und freundlich zublinzeln. Mir schiesst ein „krass, hier is es wie in Berlin“ durch den Kopf. Und das wollte ich ja auch. Aber im ersten Moment ist der Kontrast zwischen den mächtigen Bergen, der morbiden Bäderarchitektur da draussen und dem urbanen Style hier drinnen doch ganz schön heftig. Aber gut, wir kommen klar, tätscheln den Hund, freuen uns über die reizende Begrüßung des Empfangs und fläzen uns erstmal in die Lounge, die bereits mit hübsch anzusehenden Großstädtern garniert ist.

Mal sehen, wen wir so kennenlernen. Den sleeken Architekten aus München? Den Dior-Mann aus Hamburg? Oder doch lieber diese Gruppe da an der Bar….die mich latent an die GREY ANATOMY Crew erinnert (sowohl was die Optik als auch die Gebaren betrifft, äußerst unterhaltsame Sache, das!).

Aber dann kommt es doch irgendwie anders. Wir geben uns drei volle Tage lang das Miramonte Komplettprogramm. Wir schlürfen fleissig After-Ski-Käffchen in der Lounge, schwitzen in der Sauna mit wechselnder Besetzung, belauschen dabei höchst spannende, wenn auch im Saunakontext leicht fragwürdige Intimgespräche. Robben uns im Miramonte Spa von der Massageliege zum Aveda Body Scrub und wieder zurück. Rasen zwischendurch die Berge mit den Skigeräten hinunter, ignorieren tapfer dessen Folgen und erscheinen Abend für Abend und (natürlich!) jeweils im neuen Outfit zum 4-Gänge-Dinner.


Das alles tun wir nur für uns und gleichzeitig mit allen anderen. Es ist so ein bisschen wie im Prenzlauer Berg, wenn Sonntagabends genau die Filme ausgeliehen sind, nach denen man gerade greifen wollte oder wenn man, lange bevor es an die tatsächliche Umsetzung der Kleinfamilie geht, beschließt ganz sicher KEINEN BUGABOO Kinderwagen zu kaufen.

Die ESSENZ hieraus? Es ist total komisch, sozusagen mit seinem sozialen Spiegelbild konfrontiert zu sein, das exakt dieselben Dinge tut, die man ebenfalls gerade tut und welches dabei, genau wie man selbst, vorgibt völlig darin aufzugehen (schwitz, schwitz, entspann, entspann, scan, sacn durch die neusten Magazine etc.). Währenddessen aber konstant und unübersehbar zu einem rüberlinst und sich, übrigens natürlich genau wie man selbst, fragt, was wohl das Wesen da im weissen Frotteemäntelchen so im richtigen Leben tut und wie es wohl wäre, wenn man sich in Berlin/München/Hamburg auf der Strasse treffen würde.

Das alles ist ein bisschen SCHIZOPHREN und doch amüsant. Nach drei Tagen allerdings changiert das Ganze, zumindest für mich, ins Angestrengte und ich bin mir nicht sicher, ob es nun an uns liegt oder einfach in der Natur des Großstadtmensch, dass es so schwierig sein kann, ein sympathisches Lächeln über den Loungechair oder auch wahlweise die Spaliege schießen zu lassen. An den Hausherren liegt es jedenfalls nicht. Die haben gut zu tun, ihre feierwütigen Gäste bis sechs Uhr morgens an der Bar zu entertainen.

FAZIT: Mission ENTDECKUNG geglückt, Mission KOMMUNIKATION abgebrochen. Aber Einiges zum Thema INSZENIERUNG gelernt….

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Green is the new black.

No question. You can`t make it anymore without the GREEN aspect. Whether it is food, energy, fashion, design or even whole web conferences that are build around this topic. Maybe you have been aware of all the ads colored in green and I am not talking about business cards yet…Adding some sustainability to our daily life has become easy as the number of companies that dare to ignore GREEN in their production is diminishing. Obviously this is a good one, as in the end, it is about sustainability and the more famous it becomes the better. But did you ever think about the main trigger of turning eco-friendly stuff into admired products or even eco-icons ?

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Corland Solar Powered Bag by noon, made of Bavarian leather, it contains a flexible solar panel, which allows for charging a cell phone or iPod. Collecting energy is done by placing the bag in a window or while walking/biking.

As human mind prefers beauty over simple good sense, it is last but not least the design appeal which makes us fall in love with eco-friendly products. And now, as almost every corporate entrance is glowing in a light but demonstrate green, there are some creative minds out there who prove that there is a lot more to come.

Take Joost for example: the über talented florist artist, born into a dynasty of Dutch flower growers, uses his discipline-crossing creativity to make artful commentary on the world’s wasteful ways.

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Greenhouse from outside, credit: avlxyz

Greenhouse, his latest project, and Australia’s first temporary sustainable exhibition, combines guerrilla gastronomy in a pop-up space with sustainability. The temporary café is build entirely from recycled and recyclable materials with minimal cost to pocket and none to the planet. Straw bales set into a 100% recyclable steel frame, tables made from fire hydrants and chairs that used to be street signs.
Inside, walls are covered by wild strawberry plants growing in old plastic palettes and the rooftop garden supplies several of the edibles served up by the Greenhouse’s vintage-clad waiters and waitresses in tiny „taste-tubes“ reclaimed from scientific trash.

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Greenhouse coffee tables, credit: avlxyz

Great food but also some for thought: the Greenhouse makers aim to start a debate about a “cheaper, more spirit-lifting form of public housing in our suburbs“.

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Greenhouse sign, credit: avlxyz

So, if your are spending those Christmas days down under, don’t miss Greenhouse. It is on until the end of January 09— and will then reappear at the Milan Furniture Fair 2009.


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It feels a little bit like Alice in Wonderland. As those little helpers around me, which are responsible to create brightness and warmth in our life, start communicating. They appear to have a life! And a mission: Sustainability made visible.

The Swedish Interactive Institute is right now sending Visual Voltage around the world. A design exhibition, which bridges the gap between perception and understanding and behaving when it comes to minimize energy consumption. And the Swedish would not be the Swedish if they would not use one of the most powerful human triggers: beauty. The target group is people interested in culture, design and art, experimental IT, the environment, energy, trends and expressions. Sounds like creative class.flower-lamp-2

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credit: Visual Voltage

Ever thought of getting rewarded by a lamp, which comes into blooming if you reduce energy? Heart touching and effective, at least in my eyes. Or take the power aware cord, which uses his awareness button the other way around. It actually gets brighter if you forget to zip away one of your little energy thefts like your mobile power charger: energy loss at a glance.

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credit: Visual Voltage

One of my friends and his team from the Physical Interaction Lab in Stockholm takes care of this project, which will arrive in Berlin in next year’s fall. It already had a fulminant kick off in Shanghai where it made it to the front page of Shanghai Daily.
But before we all head to our local IKEA store checking if they already offer the “flower lamp”, you might consider this: turn your blog into black. Since a white web page uses about 74 watts to display, while a black page uses only 59 watts. If ever blogger would do, it definitely would create a difference.

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